Willkommen auf der Zeit:Insel,
meinem Newsletter.
Ich schreibe. Das ist meine Art, die Welt zu sortieren.
Was dabei entsteht, landet hier.
Dreißig Jahre lang habe ich geführt, organisiert und entschieden. Dazwischen geschrieben, aber meistens Dinge, die nicht wirklich sexy waren: Besprechungsnotizen, in denen Punkte tanzten. Strategien, in Phrasen gehüllt. Mehr Diplomatie als Klarheit. Politik und Taktik.
Damit bin ich jetzt durch, nicht weil ich musste, sondern weil dreißig Jahre genug Stoff für alles andere waren. Und PowerPoint war nie meine Sprache.
Zeit:Insel. Den Namen habe ich gerettet: aus einem Roman entlehnt, für die Coaching-Seite geborgt — und behalten, als das Coaching starb.
Zeit:Insel, zweimal im Monat, sonntags, erscheint ein Impuls. Ein Haiku und ein Text, der irgendwo zwischen den Tomatenpflanzen im Berggarten und dem Diktieren gewachsen ist.
Etwa hundert Tage im Jahr bin ich unterwegs, mit Notizbuch,
mit Begegnungen und Umwegen. Was hängen bleibt, kommt hierher.
Kein Ratgeber, das wäre gelogen.
Eher ein Raum, in dem nichts glattgebügelt wird.
Wenn du magst, bleib eine Weile.
