Servus!
Ich bin Dagmar Wienböker

Ich schreibe wie ich gärtnere:
mit Feinsinn, aber ohne Schnickschnack.
Nicht als Job. Weil es mich denken lässt.

Bevor ich schrieb …

Habe ich Menschen geführt, Märkte beobachtet, Marken gebaut. Über dreißig Jahre lang.
International, im Konzern, im Mittelstand. Immer mittendrin, später auch gerne am Rand. Ich weiß, wie Macht riecht, bevor sie spricht.

Heute reise ich. Viel. Meist hundert Tage im Jahr. Kein Leben auf der Flucht. Einfach Leben.
Mit neuen Orten, fremden Worten und unerwarteten Begegnungen.

Ich schreibe. Aus vielen Jahren in Räumen, in denen Sprache über Karrieren entschied. 
Jetzt sitze ich vor einem Bonsai und merke: Der weiß das auch.

In meinem Kopf wohnt eine kleine WG:
Clara denkt in Listen,
Mephisto zupft an Phrasen,
Dr. Klang murmelt in Versmaß.

Ich schreibe Texte, die wurzeln. Nicht beeindrucken.

Wo ich schreibe …

Hier auf dem Blog:

Hier auf dem Blog: Essays, Miniaturen, Wortspiele, Haikus. Alles, was zwischen Berggarten und Bildschirm entsteht.

Auf Substack: 
Zeit:Insel,wöchentliche Impulse. 
Frauen der Macht, eine literarische Serie. 
Unterwegs mit Worten, Schreibbiografie und Reisetexte.

Wege und Umwege

Mitte 2022 habe ich meinen Corporate Job beendet. Nicht weil ich nicht mehr konnte. Sondern weil ich endlich konnte. Keine Krise, keine Kündigung. Ich war angekommen. Manches durchgeboxt, anderes hineingewachsen.

Ich wollte mehr Zeit mit meinem Mann verbringen. Reisen ohne Rücksicht auf Urlaubstage. Mehr schreiben. Frei sein. Die Freiheit war groß, aber anfangs leer. Mein Kopf war unterbeschäftigt.

Ich dachte, Naturcoaching wäre eine gute Idee. Mein Wissen weitergeben, bevor es verstaubt.
Gesagt, getan. Homepage gebaut, professionell gestartet, Social Media bespielt.

Aus mir wurde eine Content-Kreatur: SEO-optimiert, leistungsorientiert, mit Werbestimme und ohne Kundschaft.

Mitte 2025 habe ich diese Kreatur beerdigt.

Was mich trägt

Ich schreibe am liebsten, wenn der Kaffee noch dampft und keiner was von mir will. Ich pflege meinen Berggarten. Ich verbringe Zeit mit meiner Mutter. Sie ist 97.

Unterwegs finde ich Wörter oder verliere sie, weil das Erleben größer ist als der Satz.

Wie alles begann —  in zwei Geschichten:

Rezerette 1.0:
Vom Garten zur Sprache

Zeit:Insel:
Vom Coaching zur Autorin

Porträt Dagmar in schwarz-weiß

Kontakt

Wenn du Fragen hast,
her damit, ich beantworte jede Nachricht persönlich.