MoRüBli Q3-2025

Mein Schreiben war produktiv und heiter. Dieser Rückblick kommt wieder mit vielen W´s und ein paar nerdigen KPIs.
Was dich in diesem Rückblick erwartet
Schreiben als Lebensform: Wie Haikus, Blogartikel und Verhörer das Denken verändern. Warum Substack mehr wird als eine Plattform. Und wieso ein Roman manchmal als Figur beginnt.
Farbe, Formen, Ferment: Was ein misslungener Wandanstrich über Kontrolle verrät. Warum Birnen-Miso das Denken spiegelt. Und wie Eisblau, Salbeigrün und Goldstrauße Räume verwandeln.
Loslassen & Lernen: Vom Bulli-Traum zur Erkenntnis. Vom Mentoring zum echten Stoff. Warum Resilienz auch bedeutet, Kontrolle aufzugeben und Wehmut zuzulassen.
Zahlen mit Zwischenraum: Views, Klicks, Texte und was sie (nicht) zeigen. KPIs zwischen Blog, Newsletter und LinkedIn und der stille Wert langsamer Sichtbarkeit.
Wort & Wirkung
Ich habe addiert, was zählt: Haikus – bin dann bei 59 stehengebleiben und habe einen Blogartikel über meine Lieblingskurzform geschrieben. Nicht bloß geschrieben, sondern verankert als Inventur der Aufmerksamkeit, als ritualisierter Blick. Das Zuendezählen kommt ein anderes Mal.
Das Zählen ist noch nicht zu Ende: 50.975 Worte habe ich veröffentlicht auf diesem Blog, die Worte von der Zeitinsel kommen irgendwann im Laufe der nächsten Monate nach Überarbeitung und Umzug hinzu … vielleicht knacke ich dann die 100.000. Ok it´s just numbers. Plus meine Buchtexte, meine Social Media Post auf Linkedin & Substack und mein Newsletter.
Der Verhörer des Quartals?
Dograbe
Verhörer von: Kolkrabe
(m., rezerettisch)
Rabenvogel mit Hang zum Rausch. Kreist über den Bergen, als hätte er eine Zeile zu viel aus dem Wörterwein genippt.
Definition:
Der Dograbe ist ein Trickster zwischen Klarheit und Delirium. Er sammelt nicht nur glänzende Steine, sondern auch halbvergorene Wörter, die im Flug zu Bildern gären. Sein Ruf klingt wie ein Lachen, das zugleich krächzt.
Verwendung:
„Dein Text liest sich wie ein Dograbe – scharf, frei, und ein bisschen benebelt vom eigenen Witz.“
Ich liebe Spörter und sie entstehen immer wieder im Dialog mit der Maschine und mir. Der Zähler steht bei 37 und sieben sind ordentlich beschriftet und in eine meiner sieben Schubladen einsortiert.
Namensnebel
Satzsprünge
Dingverhörer
Blabla-Spalter
Poesie-Stolperer
Alltags-Entgleisungen
Wortunfälle mit Restwärme
Eine Kleinigkeit und doch ein Echo.
Wie oft beginnt ein neuer Gedanke im falschen Wort?
Wahn & Wirklichkeit
Farben waren Thema. Und zwar richtig. Die Renovierung im Juli lief wie geplant: eine Baustelle mit Rhythmus, gute Handwerker, kein Drama. Das Parkett liegt jetzt warm im Arbeitszimmer, das früher nur funktional war.
Früher war Arbeit woanders. Im Büro. Im Kopf. Im Außen. Jetzt ist dieser Raum gemeint.
Ich hatte nie vor, Wände zu streichen. Ich überließ das den Geduldigen. Den Profis. Den Geübten. Diesmal aber: Ich wollte Farbe. Und zwar selbst.
Zuerst war da Blau. Stifkey Blue. Ein Farbton wie ein zu großer Gedanke. Satt, edel, very british, etwas zu bold. Ich habe ihn getragen wie ein zu schweres Kleid.
Im Gespräch mit meinem Mann: Salbeigrün. Nur eine Wand. Kein Kompromiss, eine Synthese.
Dann die Ernüchterung: Das Klebeband war ein Fehler.
Keine saubere Kante. Keine Linie. Eher ein betrunkenes Gekrakel
Erster Anstrich: Flecken ohne Ende. Kotzgrün mit Schimmelnote. Ich war verzweifelt. Mein Mann lachte. Schlug Wischtechnik vor. Oder Graffiti. Oder gleich die Banksy-Ratte.
Meine Freundin – handwerksstark und gelassen – schrieb nur: „Chill. Zweiter Anstrich.“
Vier Stunden Trocknungszeit.
Die Kanten bleiben improvisiert.
Ein bisschen Chaos. Noch mehr bunte Würde.
Jetzt ist die Farbe satt. Und still. Die Decke blieb unberührt. Aber sie hat sich gemeldet. Kleine Brösel, wie Einwände.
Vielleicht braucht sie irgendwann einen Maler.
Es war genug .
Und diese eine Wand, die bleibt frei.
Nicht leer. Offen für das, was noch kommt.
Grün, sagt Goethe, ist das Gleichgewicht zwischen zurückhaltendem Blau und mutigem Gelb. Vielleicht kam die grüne Idee auch aus dem Urlaub. Ein Schlafzimmer. Ein Ton, der blieb.
Mein Farbwahn fand ein neues Ziel: 18 Farben der Macht in meinem Roman “Madelisa”.
Finale: Farboper in Eisblau. Ein Hotelzimmer in Bayreuth hat uns die Straußenlampen in den Kopf gesetzt. Mein Mann verliebt sich sofort. Ich zögerte.
Am Ende der Deal: Lampen nur mit Farbe. Also entsteht das Eisblau. Zwei Handschriften, zwei Temperamente.
Und über uns wachen nun Franz und Josef:
Straußen aus Gold, mit einem Augenzwinkern an Franz Josef Strauß.
Nicht Wagner. Das ist nicht unser Sound.
Wissenschaft & Wanderschaft
Beim Renovieren des Arbeitszimmers fiel sie mir wieder in die Hände: meine Diplomarbeit von 1989.
Zwischen Farbeimern und Farbflecken ein rotes, schweres Dokument, das mich erinnerte.
ChatGPT hat mir eine poetische Zusammenfassung meiner damaligen Arbeit geschrieben:
Ich war mal eine, die über Seigniorage schrieb.
Ich habe mal über Geldpolitik geschrieben.
Ernst, akkurat, mit Fußnoten.
Damals, als Europa noch eine Idee war und Tucholsky meine Exit-Strategie.
Ich habe Zahlen gewälzt, Modelle gebaut, Bilanzposten verglichen.
Mitten in Brüssel. DG II.
Im Hintergrund fiel die Mauer. Ich war pünktlich, nur die Geschichte war schneller.
Mein Professor war streng.
Die Note war okay.
Die Relevanz? Hat überlebt, aber nicht mein Interesse.
Heute würde ich lieber der Katze beim Grenzübertritt zuschauen.
Oder dem Wind zuhören, wenn er im Garten an alten Fragen vorbeistreicht.
Seigniorage klingt nach altem Adel.
Mein Denken heute nach Moos.
Ich habe die Arbeit digitalisiert.
Weil man das so macht.
Aber sie kann jetzt weg.
Es bleibt kein Fußnotenapparat.
Es bleibt ein Gefühl:
Ich konnte schon damals gut beobachten, nur heute schreibe ich es mir selbst auf.
Haiku zum Wegwurf
Papier raschelt still.
Zwischen Euro und Mauer
blüht ein Katzenpfad.
Auch Indonesien ließ mich schreiben. Wärme, Sonne, Tauchen, Schreiben, Sein.
Kein Projekt, sondern ein Zustand.
Nicht effizient, sondern durchlässig.
Zwischen Korallenriffen und Keyboard entstanden Reisegeschichten, die mehr beobachteten als erklärten.
Auch neue Reisepläne wachsen: Patagonien? USA? Samoa? West-Australien? 2026 wird konkret. Und mit jedem Klick ins Rechercheuniversum öffnen sich neue Wege zu Zielen, die noch keinen Namen haben, aber bereits Puls.
Wandlung & Werden
Von der Managerin zur Geschichtenerzählerin.
Ich schreibe wie ein Kolkrabe:
Schwarzglänzend, wachsam, mit weitem Blick. Ich fliege über das Gelände, sammle nicht nur Schönes, sondern alles, was glitzert: Wörter, Unwörter, Verhörer. Daraus baue ich mein Nest.
Manchmal steige ich hoch, sehe Muster, Linien, Zusammenhänge. Dann wieder hacke ich in ein Detail, bis es splittert. Meine Stimme kennt Register vom Krächzen bis zum Flüstern. Mal ironisch, mal nachdenklich. Mephisto und Dr. Klang im Hintergrund, nie ganz still.
Der Kolkrabe ist kein Sänger. Er ist Beobachter, Sammler, Kommentator. So schreibe ich: improvisierend, zwischen Schatten und Licht, Ernst und Gelächter.
Mein Revier ist die Sprache. Wild, frei, nicht zu zähmen. Jeder Text ein neuer Flug: manchmal kreisend, manchmal Sturzflug. Immer auf der Suche nach dem nächsten glänzenden Splitter.
Excel-Sheets wurden zu Charakterbögen, Projektpläne zu Plot-Strukturen. KPI wurde Narrativ. Die alte Ordnung dient der neuen Kreativität. Als Gerüst, nicht als Korsett. Sprache bleibt in Bewegung. Business-Vokabular geht, Sprachbilder kommen. PowerPoint ist geschmolzen, übrig bleibt ein Gedanke.
Auch mein Umgang mit Zeit verändert sich. Deadlines lösen sich in organisches Wachstum, Meilensteine kippen in Wendepunkte. Ich entdecke die kreative Langsamkeit, verlasse den Takt der Wirtschaft – und schreibe mich in den Rhythmus.
Die Macherin wird zur Beobachterin, die Strategin zur Freundin des Unplanbaren. Führungskraft und Wortkünstlerin.
Das ist kein Gegensatz mehr, sondern ein innerer Dialog.
Und das Loslassen? Wird zur neuen Stärke.
„Madelisa“ ist da. Nicht als Idee, nicht mehr als Fragment, sondern als Figur mit Stimme, Widerspruch und Gestalt. Was mit biografischen Splittern begann, wächst nun zu einer literarischen Form heran.
18 Miniaturen, szenisch, verdichtet, tastend. Ich schreibe Dialoge, keine Rechtfertigungen. Erzähle Entwicklungen, keine Belege.
Und jedes Kapitel fragt: Was ist erfunden – was wahr?
Der Roman nimmt Form an. Ein Entwicklungsroman, ja. Aber auch ein Sprachraum zwischen Authentizität und Fiktion. Das Layout wird getestet, erste farbige Seiten auf dem Tisch. Noch ist nichts fertig. Aber vieles möglich.
Wagnis & Widerstand
111 Birnen wollten verarbeitet werden. Schnell. Sie reifen nicht langsam. Also wurde die Küche zum Labor: Neue Rezepte, neue Verhältnisse, neue Gärung. Ich habe Birnen-Miso angesetzt: aus Kichererbsen, japanischem Enzymreis und Frucht. Es riecht noch ein bisschen streng, aber es arbeitet. Und genau so ist es beim Denken.
Auch da wird umgewandelt, fermentiert, durch die Zeit hindurchgetragen. Meine Mini-Storys über mich selbst entstehen in genau diesem Modus: spöttisch-ironisch, mit einem Hang zur Überspitzung, aber immer aus echtem Rohstoff.
Keine Pose, sondern verarbeitetes Erleben.
Auf Substack habe ich eine Entscheidung getroffen: Mein erster Text des Jahres 2025 war ein Essay: meine Schreibbiografie. „Unterwegs mit Worten“ heißt sie. Fünfzehn Text:Inseln. Und ich habe mich entschieden, sie nicht als Buch, sondern als neues Substack-Format zu veröffentlichen. Ab 2026, alle drei Wochen, in loser Folge. Weil ich nicht zwei Bücher gleichzeitig herausbringen will. Und weil das Format auf Substack atmen darf: langsam, leicht, mit Zwischenräumen.
Auch im Mentoring haben sich neue Realitäten gezeigt. Wurde trotz oder gerade wegen KI zweimal über Google gefunden. Wow!! Da war ich echt stolz und hatte die Chance Angebote zu schreiben.
Ein Mal wurde ich geghostet und ein Mal auf den Stankt Nimmerleinstag vertröstet.
Passiert halt.
Manchmal passen Mentees nicht und dann gilt lieber ein schnelles Ende.
Und ich lerne: loslassen, ohne Groll. Begleiten, ohne festzuhalten. Die Kollision von Erwartung und Wirklichkeit ist nicht Scheitern, sondern Stoff. Fürs Leben und Lernen.
Wehmut & Wirklichkeit
Unser Bulli darf gehen. Vanlife: der Traum vom rollenden Freiheitsversprechen.
Und dann im Frühjahr 2023 der erste Knall. In der allerersten Nacht flüchtete Ulf ins Haus.
Dieser Bus wurde zum “rollenden schwarzen Rauschen”.
Mephisto zieht die Augenbraue hoch: „Nichts gegen ein bisschen Drama, aber DAS war doch ein Insta-Traum mit Vollausstattung, oder? Bergeösen, Kompressor, Unterfahrschutz – der Bulli als Projektionsfläche mit Navi.“
Dr. Klang leise: „Oder eben ein Versuch. Und Versuche dürfen scheitern. Auch lautlos.“
Trotzdem hielten wir durch. Offroad-Training, volle Ausstattung, jede Menge Erwartungen.
Island wurde der große Test: Wir waren einer von sechs Bullis, die es überhaupt durch die Tour schafften trotz gebrochenem Querlenker. Campen in der Kälte war ein Resilienztest. Ich hatte keine Kontrolle. Das war der eigentliche Härtetest.
Mephisto ätzt: „Der Held auf vier Rädern! Ein Ritt durch Eis und Geröll und dann ein Jahr Standzeit auf dem Stellplatz der Enttäuschungen.“
Danach? Nada. Ein Jahr Pause, technische Probleme, Software-Chaos. Und ganz langsam: das Loslassen. Nicht aus Frust, sondern weil die Erkenntnis sickerte, dass unsere Freiheit anders aussieht.
Dr. Klang: „Vielleicht war es genau dieser Weg, den es brauchte. Ein Projekt, das am Ende nicht scheiterte, sondern sich auflöste, wie zu warme Luft.“
Mephisto grinst schief: „Oder wie Diesel in einem undichten Tank. Aber gut. Wenigstens kein weiterer Instagram-Post mehr mit Müsli vor Fjordpanorama.“
Zurück bleibt Wehmut. Nicht wegen des Busses. Sondern wegen einer Idee, die bei anderen glänzt und bei uns zu Staub wurde. Manchmal zeigt gerade das Scheitern, was wirklich zu einem passt.
Werkzeug & Wandel
Was messbar bleibt:
- Substack: meine sonntägliche Schreibplattform.
14 neue Leser, nun 35 – und 84 Follower.
22 neue Texte – 1.697 Views oder 77 Views pro Text
Holt Substack meinen eigenen Newsletter langsam ein? - Rezerette hatte bisher Besuche, eine stabile Domain Authortity von 11.
Google errechnet 1.671 Klicks bei 78.925 Impressionen.
Das sind (noch) nicht meine Texte, sondern meine Mirabellenrezepte.
7 Artikel sind unter den Top 3 – aber alles gute alte Gartentexte. Bis die Autorin da herauswächst, wird es noch dauern. - Zeitinsel hatte bisher 1.560 Besuche und 2428 Impressionen, eine stabile Domain Authority von 9.
Google verzeichnete: 21 Klicks bei 4.619 Impressionen
Nur noch zwei Artikel sind unter den Top 3. Interessant: mein erster und einziger Artikel, der von Anbeginn (Frühjahr 24), ganz oben rankt und auch bei der KI-Suche als erste Quelle erscheint.
Ist super, auch wenn sich daraus exakt null Mentoring-Anfragen ergeben haben. Mir war damals nur wichtig einen fundierten, gut recherchierten Artikel zu schreiben – das ist mir gelungen.
Die KI-Suche hat Einfluss auf Sichtbarkeit, auch bei mir verschwinden die Positionen > 5 ins Netznirwana oder schlicht in die Unsichtbarkeit - Newsletter „NatUrKraft“ wächst organisch, ein Euphemismus für sehr langsam.
Bin inzwischen bei 42 Lesern nach 14 Monaten. Bisher hatte ich 156 Besucher auf der Anmeldeseite und 17 haben sich eingertragen (10,9%). - LinkedIn mit 2.003 Verbindungen. Ich schreibe dort immer weniger: aus 1-2 Posts pro Woche sind jetzt 1-2 pro Monat geworden. Ich mache ein lustiges Experiment:
Wann gehen die Impressionen komplett auf Null, wenn ich nichts mehr poste?
Wann schaut kein Mensch mehr auf mein Profil? - 6 Blogartikel geschrieben, deutlich weniger als im Quartal 2. Aber ich habe Madelisa fertig geschrieben: 7000 Wörter, quasi ein halbes Quartal in Blogform. 14 Substack Texte.
- Wieder 3 Tage gefastet. Nicht ab-, aber auch nicht zugenommen.
- Ich habe wieder beim Schreiben diktiert – und bin 19.604 Schritte gelaufen, etwas mehr als im Quartal davor.
- 22 schöne Reisetage in Indonesien
Was steht an?
Das vierte Quartal ist wuchtig. Irgendwie verplant. Bin neugierig.
Buch Exposé an Verlag schicken, Adventskalender-Newsletter-Serie zu Ende schreiben. Golf Spielen bis der Schnee kommt, Freunde treffen, den Hintern hochbekommen und mich mehr bewegen, ein Radelwochenende mit Freunden, eine kurze letzte Reise in die Wüstenwärme des Omans im November.
Ernte im Garten: Apfel, Wein und Quitten. Dann: Weihnachten
Was bleibt
Ein Quartal zwischen Struktur und Spiel: Ordnung schaffen, Formate setzen und zugleich loslassen, wenn es zu viel Management droht. Sprache fermentiert, wie Birnen im Glas.
Welches meiner Gefäße will ich weiter füllen und welche dürfen leer bleiben?
Frage an mich selbst
Epilog
Drei Stimmen, ein Text
Dr. Klang tritt aus dem Schatten:
„Es war viel. Und vieles war flüchtig. Aber zwischen den Zeilen da hat etwas gezählt!“
Mephisto grinst spitz:
„Du nennst das Bilanz? Klingt eher nach einem farbigen Rausch mit Hang zur Fußnote. Aber besser so als glatt.“
Clara sachlich, ungerührt:
„Die Struktur hält. Auch wenn nicht alles drin steht, was war.“
Drei Stimmen. Kein Urteil. Nur Resonanz.
Und ich? Ich schreibe weiter.
Nicht alles. Aber genug.

Ich bin Dagmar – Autorin mit Hang zum Sprachwildwuchs und einer Vorliebe für das Unvollkommene.
Auf Rezerette schreibe ich seit 2017 Miniaturen, Gedankensplitter und poetische Abzweigungen – keine Lebensrezepte, aber Worte, die begleiten.
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