Wer schreibt, hat Macht. Auch ich.
Fünfundzwanzig Namen stehen auf der Liste. Sie haben eines gemeinsam: Über sie wurde geschrieben. Meist von Männern, oft Jahrzehnte nach ihrem Tod.
Fünfundzwanzig Namen stehen auf der Liste. Sie haben eines gemeinsam: Über sie wurde geschrieben. Meist von Männern, oft Jahrzehnte nach ihrem Tod.
Malintzin wurde verkauft, bevor sie verstand, was Verrat bedeutet. Sie hat zwei Sklavereien überlebt, drei Sprachen gelernt und einen Konquistadoren gewählt — nicht umgekehrt. Die Geschichte nennt sie Verräterin. Dabei war sie die Erste, die verraten wurde.
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Das Kloster nahm ihr die Außenwelt. Es gab ihr die Zeit. Die Kirche verbot ihr die Stimme. Sie lieh sich eine: Gott sprach durch sie. Die Grenzen wurden zum Hebel. Viriditas durfte in die Welt.
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Sie wollte keine Revolution. Sie wollte mitgemeint sein. Das Porträt einer Frau, die die Aufklärung beim Wort nahm.
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Februar war ein Winter im Wackelmodus. Glitzerschnee täuschte, die Fräse streikte, und am Monatsende summten die ersten Bienen. Mein Monatsrückblick in 28 Haikus.
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60 nach Christus. Ein König stirbt, und mit ihm eine Epoche. Was folgt, ist keine Heldinnengeschichte. Es ist der Kampf einer Frau, die in ein Machtvakuum fällt.
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